Die Künstlerin

Irmgard Heckner wurde am 21. März 1952 in Borken geboren als drittes Kind von fünf Kindern und als einziges Mädchen. Wie es der damaligen Zeit entsprach, war damit ihr Weg seitens der Eltern klar vorgezeichnet. Frauen gehörten zur damaligen Zeit in die Küche, also hatte sie einen klar vorgezeichneten hauswirtschaftlichen Weg zu gehen. Für künstlerische Ambitionen war also zunächst einmal kein Raum.
Kreatives Talent ist aber auf Dauer nicht aufzuhalten. In den Jahren danach hat Irmgard Heckner sich mit allen möglichen Werkstoffen beschäftigt. Ihre kreative Palette reicht hier über Tiffany-Arbeiten, Schneider-Arbeiten und die kreative Ausgestaltung der Wohnung bis hin zu Keramikarbeiten.
Heute lebt sie mit ihrem Mann in Korschenbroich, einer Stadt zwischen Neuss und Mönchengladbach. Im gemeinsam bewohnten Haus findet sich auch ihr Atelier, in dem die Künstlerin an ihren Skulpturen arbeitet.

Warum Akt?

Irmgard Heckner selbst:
"Die Schönheit des menschlichen Körpers, so wie ich sie sehe und verstehe, zu zeigen, ist mir in der Gestaltung von Akt-Keramiken ein wesentliches Anliegen. Zur Schönheit gehört für mich auch Harmonie, die Harmonie zweier Körper, des männlichen und des weiblichen, aber auch zweier gleichgeschlechtlicher Körper. Aus Harmonie entstehen Zärtlichkeit und Erotik, die mir im Ausdruck vor allem der Paar-Akte besonders wichtig sind.

Schönheit, Harmonie und Zärtlichkeit sind aber Werte, die leicht verletzbar sind. Dies drückt sich auch in der Wahl des Werkstoffes aus, denn Keramik ist nun einmal auch ein leicht verletzbares Material.

Meine Skulpturen sind voll ausgearbeitet, sie drücken Erotik, Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität aus. Dabei lege ich keinen Wert darauf, Körper nach irgendwelchen 'Idealmaßen' zu formen. Ich arbeite mit lebenden Modellen und deren Körper sind nunmal individuell schön und folgen nicht den Maßen aus dem Lehrbuch.

Immer wieder werde ich mich auch zeitkritischen Themen widmen und diese als Akt umsetzen. Diese Skulpturen werden drastisch sein, um wachzurütteln und den Betrachter mit Themen zu konfrontieren, die er aus dieser Perspektive vielleicht noch nie betrachtet hat. Auch das ist künstlerische Pflicht!"



Ihr Vorbild

"Ich habe menschliche Körper in Umarmung, in Erregung dargestellt. Leiber, die sich aneinander schmiegen, die sich wild umschlingen oder sich voneinander losreißen .... Das sind erregte Naturformen. Die Natur ist immer schön." (Auguste Rodin)


Home | Die Künstlerin | Die Frauen | Die Männer | Die Paare | zeitkrisches | Making of | Ausstellungen | Presse | Kunst kaufen |Kontakt |Links | Impressum | Datenschutz